
Einmal jährlich ist der Oberbürgermeister verpflichtet, seine Nebeneinkünfte und Mitgliedschaften in Aufsichtsräten, Unternehmen, Vereinen etc. transparent zu machen. Das verlangt das Korruptionsbekämpfungsgesetz des Landes NRW (1). Demnach mischte das Stadtoberhaupt 2022 in mindestens 44 Beiräten, Verbänden, Vorständen und ähnlichem mit. Darunter zahlreiche Banken, Versicherungen und Telekommunikationsunternehmen. Das bringt ihm Nebeneinkünfte von fast 60.000 € pro Jahr ein. (2)
Zweifellos nimmt der Oberbürgermeister jede einzelne seiner Aufgaben sehr ernst. Neben seinen Verpflichtungen als Verwaltungsoberhaupt vertritt er die Interessen der Stadt und ihrer Bewohnenden in den zahlreichen Gremien und findet trotzdem noch Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben (Spatenstiche). „Sein persönliches Engagement ist bewundernswert!“, bemerkt Fraktionssprecher Lars Nowak. Das wirft die Frage auf: Wie schafft der Mann das alles?
Die Antwort: Seine geliebte Amtskette, die er bei jeder Gelegenheit ausführt, ist in Wahrheit ein Zeitumkehrer! Das haben Untersuchungen von aktuellen Fotos aus offiziellen Pressemitteilungen der Stadt Münster ergeben (3). Bei genauem Hinschauen erkennt man das magische Artefakt sofort. Ist Oberbürgermeister Lewe womöglich ein Magier der Dunklen Künste? Wozu ist dieser Mann noch in der Lage? Und warum hatte er bisher dennoch keine Zeit, auch den Rat über seine Tätigkeiten und Nebeneinkünfte zu informieren, wie es im Bericht steht?
Quellen:
(1) § 7 Satz 1 Korruptionsbekämpfungsgesetz NW
(2) Stadt Münster: Rathaus – Oberbürgermeister – Aufgaben (stadt-muenster.de)
https://www.stadt-muenster.de/oberbuergermeister/aufgaben
(3) Stadt Münster: Amt für Kommunikation – Pressemeldungen (muenster.de)
https://www.presse-service.de/data.aspx/medien/256810P.jpg
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