Die Katze ist tot.

Eine gruselige lilafarbene Katze sitzt auf einem bröckelnden Buchstaben M.

Ein Ort der Musik für Münster war die Vision. Doch was die Verwaltung mit Vorlage 0437/2023 („Musik-Campus – Konkretisierung der Umsetzung und Vorbereitung des städtebaulich-freiräumlichen Wettbewerbs“) anbietet wird dem nicht gerecht. Zwei Seiten Beschlusstext machen klar: Vom ursprünglichen Plan bleibt nicht viel. Statt eines Bauherrn gleich drei, statt ~5.000 m² Nutzungsfläche nur noch 3.500 m²; die rote Linie der Grünen – der unantastbare Apothekergarten – überschritten, die Fläche überplant.


„Mit unserem Änderungsantrag werfen wir einen deutlich ehrlicheren Blick auf die Veränderungen und Verfehlungen der neuen Planungsstufe als die Verwaltung“

Michael Krapp, Ratsherr

Denn es sieht nicht gut aus: Erst 9 Mio. € – oder 5% – an privaten Drittmittel wurden eingeworben. Die regelmäßigen Berichte des Oberbürgermeisters an den Rat? Blieben aus. Die Bürger*innenbeteiligung? Fand erst statt, als längst feststand, dass ohnehin nur ein Terzett-Bau in Frage käme.


„Auch unter den Fraktionen, die den Musikcampus bisher befürworten, gab es Zweifel und klare No-Gos. Die Bauchschmerzen müssten inzwischen stärker geworden sein“

Georgios Tsakalidis, Planungspolitischer Sprecher & Ratsherr

Stark genug für eine Ablehnung?
Anfang 2022 sagte Fraktionssprecher Lars Nowak noch: „Man möchte uns die Katze im Sack verkaufen“. Jetzt ist der Sack offen und wir müssen der grausamen Wahrheit ins Gesicht blicken:

„Die Katze ist tot“

Lars Nowak, Fraktionssprecher
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