Umbenennung der Sparkasse Münsterland Ost

Ein neues Logo für die Spaßkasse MSLO. Das typische "S" der Sparkasse mit einer Narrenkappe und Clownsnase.

Mit einem Ratsantrag möchte die Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP die Sparkasse Münsterland Ost umbenennen. Das Image der Sparkasse ist insbesondere beim jüngeren Teil der Bevölkerung stark verbesserungswürdig.

„Mit dem neuen Namen ‚Spaßkasse MSLO‘ wollen wir die Attraktivität der Sparkasse steigern und ihr ein cooles Image verpassen.“

Lars Nowak, Ratsherr für Die PARTEI

Denn bisher klingt Sparkasse dröge, Sparkasse klingt langweilig, Sparkasse klingt nach Filialabbau, niedrigen Guthabenzinsen, hohen Gebühren und einer inhärenten Behäbigkeit. Diese Punkte anzugehen und Verbesserungen herbeizuführen ist viel zu teuer. Schließlich müssen Gewinne an die Kommunen ausgeschüttet, Vorstände finanziert und eigene Rücklagen ins Unermessliche gefüllt werden.
Daher schlagen wir einen schnellen und günstigen Weg vor, das Image der Sparkasse aufzupolieren. „Spaßkasse MSLO“ stünde für Innovation, Witz, einen Hauch Selbstironie und den Willen die Jugend von heute da abzuholen, wo sie steht.

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004053626

Realsatire beim Thema Glasverbot

Ein Foto von Babette Lichtenstein van Lengerichs Sitzplatz im Rat nach Ende der Sitzung. Ihren Müll, Papiertüten, Unterlagen, Tasse, Glas und Glasflasche, hat sie liegen lassen.

„Die jungen Leute müssen lernen, dass man seinen Müll nicht einfach liegenlässt!“ ~ Babette Lichtenstein van Lengerich, cDU

Im Rat sprach sich die cDU-Ratsfrau heute für ein generelles Glasverbot am Aasee aus. Sie ist der Ansicht, dass die Jugendlichen, die dort feiern, offenbar keinerlei Anstand haben und man das Müllproblem nur durch ein Verbot lösen könne.

Unser Ratsherr Lars Nowak zeigt sich überrascht, ist es doch die cDU, die den Begriff „Verbotspartei“ gerne als Beleidigung für ihre Gegenspielenden benutzt. Er ist nach dieser Ansage von Frau van Lengerich außerdem gespannt, wie sich die cDU nächste Woche zum Karnevalsmüll verhalten wird.

#Realsatire #Verbotspartei #Aasee #Karneval #Rosenmontag

Eichhörnchenbrücken abgelehnt

Illustratives Bild. Ein Eichhörnchen fährt auf einem Fahrrad über eine Brücke. Darauf der Text "Eichhörnchenbrücke für Münster". Überdeckt wird das Bild von einem großen Stempel mit dem Wort "abgelehnt".

Münsters Eichhörnchen müssen auch in Zukunft den Gefahren des Straßenverkehrs trotzen. Unser Antrag zur Einrichtung von Brücken für die kleinen Fellknäuel wurde abgelehnt. Den Tieren gehe es zu gut, meint die Stadtverwaltung.
Auch die SZ berichtete von der Ablehnung.

Na da können wir wohl nur vom Straßenrand aus zusehen, Daumen drücken und hoffen, dass die Stadt bald autofrei wird.

#Münster #Eichhörnchen #SquirrelLove #AutofreieInnenstadt #Eichhörnchenbrücke #RatMS

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004050537

Auffangnetz für Spitzenverdiener:innen

Wir leben in turbulenten und herausfordernden Zeiten. Die Energiepreise explodieren und treiben die Inflation in ungeahnte Höhen. Zum Glück kümmert sich unsere Bundesregierung mit Finanzminister Christian Lindner großartig darum, die Härten für Menschen, die es finanziell nicht leicht haben und von Armut bedroht sind, abzufedern.

Eine Gruppe gerät dabei jedoch leider aus dem Blick. Das sind die Spitzenverdiener:innen. Ihrer Sorgen und Nöte nimmt sich niemand an. Diejenigen, die es noch nicht erlebt haben, können sich kaum vorstellen, wie schlimm es ist, sich plötzlich keinen Zweitwohnsitz oder Drittwagen mehr leisten zu können. Von den Spritkosten für Yacht und Jet ganz zu schweigen. Deshalb müssen wir als Stadt Münster hier mit gutem Beispiel vorangehen und ein soziales, solidarisches Auffangnetz für diejenigen aus dieser Gruppe spannen, deren Gehälter wir zahlen.

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004050904

Feuerwehrhäuser für alle – Ein Kompromissvorschlag

Was ist besser als kein Feuerwehrhaus? Zwei Feuerwehrhäuser! Um den Streit über die Standortfrage des Neubaus eines Feuerwehrhauses in Albachten beizulegen, schlagen wir eine Kompromisslösung vor, die keine Wünsche offenlässt. Die einen wollen ein Feuerwehrhaus am alten Friedhof, die anderen im Neubaugebiet Albachten Ost. Wir sagen: Why not both?

Um dieses brandheiße Thema ein für alle Mal zu beenden und den Ortsteil Albachten wieder zu befrieden, schlagen wir ein von Expert:innen erarbeitetes, absolut innovatives Konzept vor. Wir nennen es „Dezentrale Feuerwehr“: Wir teilen das neue Feuerwehrhaus in zwei Teile. Die eine Hälfte wird im Neubaugebiet „Albachten Ost“ und die andere auf dem „entwidmeten Friedhof“ an der Dülmener Straße errichtet. Beide bieten ohne Frage jeweils genug Platz für die Teilstandorte, schaffen eine Wahlfreiheit für die Feuerwehrleute aus Albachten und erhöhen die sichtbare Präsenz der Feuerwehr und damit das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung um auf nahezu das Doppelte. Ebenso können wir hierdurch die Diskussion um bessere Schutzzielerreichungen vom einen oder anderen Standort zu den Akten legen. Alle bekommen, was sie wollen und der langen Debatte können endlich Taten folgen.

Zwischen Beschämung und Dankbarkeit

Bilder der verschmutzten Unterkunft. Oberbürgermeister Markus Lewe mit Putzeimer und Wischmopp.

Münsters Fassade bröckelt. Weltoffenheit, Vielfalt und kein Platz für Diskriminierung und Rassismus, so möchte die Stadt gerne gesehen werden. Seit Tagen sieht man Oberbürgermeister Lewe in der Presse und den Sozialen Medien mit Ukraine-Flagge auf Friedenskundgebungen, beim Anzünden von Teelichtern vorm Rathaus oder mit einer weiteren pathetischen Sonntagsrede. Alles sei vorbereitet, hieß es schon zu Beginn der letzten Woche von der Stadtverwaltung, gut 500 Menschen könne die Stadt jederzeit aufnehmen. Spätestens nach dem vergangenen Wochenende ist klar: Die Realität sieht anders aus.

Eine Verwaltungsspitze, die Tage lang behauptet, auf die Aufnahme einer großen Zahl von Flüchtlingen vorbereitet zu sein, sich selbstbeweihräuchernd in den Medien präsentiert und dann statt Einsicht zu zeigen die ehrenamtlichen Helfer:innen aus dem Umfeld des Integrationsrates in die Kritik nimmt, arbeitet aktiv gegen das Engagement der Zivilbevölkerung, von dem die Stadt lebt.

„Wir brauchen eine Verwaltung, die die Zivilgesellschaft mit einbindet und nicht als Feind betrachtet.“

Georgios Tsakalidis, Ratsherr

Wir, die Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP, bedanken uns bei allen Helfer:innen, die nicht nur am Wochenende vollen Einsatz gezeigt haben, warmes Essen und Geschirr organisiert, sich um Putzmittel und Schlafsäcke gekümmert und wichtige Übersetzungstätigkeiten vor Ort geleistet haben. Maria Salinas, der Vorsitzenden des Integrationsrates, danken wir für ihre Willensstärke, ihr Engagement und ihren Mut, für die Geflüchteten und Helfer:innen einzustehen und die Missstände nicht unausgesprochen zu lassen. Münster hat seine Offenheit diesem Engagement der Bevölkerung zu verdanken und nicht einem Oberbürgermeister und einer Verwaltungsspitze, die diese Leistung nicht anerkennen können.

Den Gasometer als Kulturraum beibehalten

Bild vom Gasometer

Seit März 2021 nutzt der Sozialpalast e.V. die Räumlichkeiten des Gasometers für ein vielfältiges, inklusives und niederschwelliges Kulturangebot. Nun wird am 09.02.2022 im Rat über die Beschlussvorlage zur weiteren Nutzung des Gasometers entschieden. Die neue Verwaltungsvorlage sieht einen Bebauungsplan vor, der zukünftig über die Flächennutzung entscheiden soll.
Parallel soll der Sozialpalast weiterhin die Möglichkeit bekommen sein Nutzungskonzept Project- und Finanztechnisch weiter zu konkretisieren, sodass sich die politisch zuständigen Gremien nach dem Ende des langwierigen Prozesses alle Optionen auch bezüglich des Sozialpalastes offenhalten und entscheiden können.

Die Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP hat bereits im Dezember deutlich gemacht, dass der Sozialpalast einen wichtigen Beitrag zur Kulturförderung in der Stadt Münster leistet. Deshalb werden wir uns weiterhin für die Initiative einsetzen.

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004051069