Schließen Sie die Augen und denken Sie an den Hamburger Tunnel. Was sehen Sie? Was hören Sie? Welcher Geruch kitzelt Ihre Nasenflügel? Und jetzt stelle Sie sich Folgendes vor:

„Der Tunnel soll in einen atmosphärisch erfahrbaren Naturraum verwandelt werden, der tiefe Einblicke in einen Wald gewähren soll. Die Wände erhalten dafür eine vorgehängte Konstruktion aus hinterleuchteten Panzerglasscheiben, die in mehreren Layern mit dem Waldmotiv bedruckt werden.
Referenzvorlage V/0443/2024
Die Atmosphäre soll durch eine akustische Untermalung verstärkt werden.
Der Boden ist einheitlich in grün eingefärbtem Asphalt vorgesehen. Die Separation zwischen Gehweg und Fahrbahn erfolgt durch eine in den Boden eingelassene LED Lichtleiste.“
Das ist die Vision der Stadt für die Umgestaltung des Hamburger Tunnels. Wir finden: Da geht noch mehr. Wer es ernst meint mit der Gentrifizierung, der darf hier nicht 50 % liefern. Wir wollen 200 %! Ein komplettes Gentrifizierungskonzept für das Bahnhofsumfeld sowie Videoüberwachung, elektrische Weidezäune und eine Gebühr von 50 Cent für die Durchquerung des Tunnels – von der Bahnreisende, Werktätige, Rentner*innen, Schüler*innen, Studierende, Kinder unter 12, Wehr- und Zivildienstleistende, Selbstständige und Verbeamtete natürlich ausgenommen werden. Daher stellen wir im Rat einen entsprechenden Änderungsantrag.
https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004054165







